Met – Honigwein
Met, oder auch Honigwein genannt, ist ein Gemisch aus Honig und Wasser und besitzt üblicherweise um die 11 %bis 16 % Alkohol. Das eigentliche Wort “Met” hat seinen Ursprung in dem indogermanischen Wortstamm “medhu”, was soviel heißt wie Honig. Früher hatte man Honig nicht nur gegessen, sondern auch als Konservierungsmittel für leicht verderbliche Ware eingesetzt. Da diese oft in Gegenden mit hoher Luftfeuchtigkeit gelagert wurden und Honig relativ schnell unter diesen Voraussetzungen mit der Gärung beginnt, war es nur eine Frage der Zeit, bis man den Honigwein entdeckte. Allerdings musste der Honigwein später dem Konsum des Bieres und Weines weichen, weil deren Herstellung durchaus billiger waren als die des Honigweins. Dennoch wurde Met zum Beispiel im Kloster St. Gallen um 1000 zusammen mit Käse und Nachtisch serviert.
Die Herstellung von Met ist darüber hinaus etwas komplizierter als etwa die der Fruchtweine. Experten raten, sich zunächst an der Herstellung eines Fruchtweines zu versuchen. Statt des Wassers benutzen manche auch Apfelsaft. Darüber hinaus werden Zutaten wie Antigel, Tannin und Hefenährsalz benötigt. Milchsäuche und Zitronensäure können ebenfalls nach Bedarf hinzugefügt werden.
Früher wurde der Honigwein auch mit anderen Zutaten vermischt, um ihn als Mittel gegen unterschiedliche Krankheiten zu verwenden, denn sowohl Honig als auch Met selber besitzen eine antibakterielle Wirkung, insbesondere gegen Atemwegserkranken und Magen-/Darmbeschwerden. Er wurde ebenfalls als Brechmittel verwendet bei Vergiftungen von Kleinkindern oder Erwachsenen.

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